Vita

Nico Nesyba (*1984) begann seine musikalische Ausbildung bei Gerda Hirsch und Uwe Schachner. Früh schon wurde er von der Karl-Haus-Stiftung gefördert. Sein Studium an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Orfeo Mandozzi schloss er mit pädagogischem und künstlerischem Diplom ab. Ergänzend arbeitete er auf Meisterkursen mit namhaften Cellisten wie Wolfgang Boettcher, Troels Svane und Sebastian Klinger an seinem künstlerischen Profil. Impulse für die kammermusikalische Arbeit erhielt er vom Julliard-String-Quartet und dem Mandelring Quartett. 2012 spielte er als Akademist unter Marcus Bosch und Kazem Abdullah beim Sinfonieorchester Aachen. Walter Mengler war dabei sein Mentor. Es folgte ein Praktikum bei den Hofer Symphonikern, wo er bis heute als Aushilfe tätig ist. Mit dem Akademischen Orchester Würzburg spielte er 2009 als Solist das Cellokonzert op.107 von Dimitri Schostakowitsch. Neben der klassischen Literatur für Violoncello beschäftigt er sich umfassend mit zeitgenössischer Musik. So war er an den Würzburger „Tagen der Neuen Musik“ mit Werken von Hanna Kulenty, Iannis Xenakis, Johannes Schöllhorn, Pierre Boulez und Dieter Schnebel zu hören. Mit Armin Fuchs spielte er Duo-Werke von B.A. Zimmermann und Galina Ustwolskaja. „Nomos Alpha“, ein Werk für Solocello von Iannis Xenakis, war Gegenstand seiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit. Nico Nesyba arbeitet regelmäßig mit Jazzensembles zusammen. Mit der der Jazz-Septett Formation um Joachim Werner gewann er 2009 den 1. Preis beim Jazz-Wettwewerb der Musikalischen Akademie Würzburg. Mit dem Gerhard Schäfer Septett war er beim Jazzfestival Würzburg 2015 zu hören. Aktuell spielt er im Crossover Projekt Ensemble EDEN. Schon während seines Studiums war Nico Nesyba als Instrumentallehrer aktiv. Er unterrichtet seit dem Schuljahr 2016 an der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck.